Ich komme auf die Dôshisha Daigaku in Kyôto.
Tadaa- das ist sie:Ein Traum, ich hab nicht mehr zu hoffen gewagt, dass ich da hin darf. Es ist unsere Partneruni mit den geringsten Plätzen fürs Austauschprogramm- 1-2 pro Jahr, zudem eine absolute Eliteuni, wo nur die hindürfen, die wirklich gut sind. Ich bin baff, dass sie mir das zutrauen. Anscheinend haben die ne höhere Meinung von mir, als ich selbst. Na M. Sensei meinte auch mal zu Roman- Igas und meinen Kumpel, dass es ja ein paar gibt, die sich nicht richtig einschätzen- damit meinte er garantiert uns. Nach unserer doppelten Nachfrage ob wir die Klausur im Wintersemester bestanden haben, ist nur natürlich, dass er so denkt. Muss sich auch wundern, die beiden schreiben 2,0 und 1,7 in der Klausur und denken sie haben nicht bestanden, dann sag ich denen ja alles i.O. und dann
Hach Kyôto.... ich darf nach Hause zurück- zwar erst nächstes Jahr
Mitte September etwa- aber egal. Ich werde wieder das Herbstlaub dort erleben, diesmal auch die Pflaumenblüte und die Anfänge der Kirschblüte- ein Traum. Der Unterricht ist dort auch sehr gut, was für mich auch wichtig ist. Und ich geh mit Anja zusammen hin- bin also nicht allein und meine Tandempartnerin studiert auch an der Dôshisha *freu*.Das ist wie im Traum.... die meisten von uns haben ihre Erstwahl bekommen, die haben das prima hinbekommen. Iga geht im Sommersemester nach Tokyo. Es wird sicher toll. Ich kann wieder zu meinem persönlichen Schrein, zum Fluß, diese Stadt wieder für eine Zeit mein Zuhause nennen- und später hoffentlich für immer. Sie ist um passend ein Sex and the City Zitat von Carrie zu benutzen- The Love of my Life.- sie bezog das natürlich auf New York. Das ist was mir im Working Holiday Jahr klar wurde- die Liebe meines Lebens ist diese Stadt, auch wenn wir nen schweren Start hatten, auch wenn ich dort einige der schlimmsten Stunden meines Lebens erlebt habe, ich liebe sie über alles- vielleicht auch gerade weil ich dort Höhen und Tiefen erlebt habe.
Ôsaka ist
Natürlich ist Hamburg meine Heimatstadt und ich liebe Hamburg, die schönste Stadt Deutschlands, aber Kyôto und ich, wir gehören einfach zusammen. *lach* auch im Unterricht, wenn wir Sätze bilden, wann immer es geht baue ich Kyôtosätze. Das merkt sogar M. Sensei, er war übrigens auch Dôshishastudent damals ehe er nach Deutschland ging. Er grinst mir oft zu, wenn er was von Kyôto erzählt. Auch im Auswahlgespräch, bei meinem einem Thema 'Undergroundmusik & Undergroundfashion' meinte er, als ich sagte, das ist in Kyôto vielleicht schlecht zu machen, deswegen hab ich noch 'Kunst & Inariglauben' als Forschungsidee, 'warum das? In Kyôto kannst du das auch machen' und grinste mich an. Mir wird jetzt klar, das war da sicher mal wieder ein verstecktes Zeichen, wir schicken dich wohl nach Kyôto- keine Sorge. ^^
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